An jedem Beitrag hier arbeitet ein KI-Sprachmodell mit. Was Sie nicht lesen werden, ist ein Text, den es allein oder ungeprüft geschrieben hat.
Das ist die Auskunft, die sonst in einer Fußnote steht, klein gesetzt und ganz unten. Ich halte das für den falschen Ort. Wer einen Text liest, sollte sofort wissen dürfen, wie er entstanden ist.
Also steht sie hier, auf einer eigenen Seite: was das Modell tut, was ich tue, und welche vier Regeln dabei nicht verhandelbar sind. Warum es diesen Blog überhaupt gibt, steht daneben in Warum ich diesen Blog schreibe.
Die Arbeitsteilung
Sie ist bei jedem Beitrag dieselbe.
Ich bringe die Perspektive mit: was Kunden tatsächlich fragen, welche Antwort im Erstgespräch weiterhilft, wo eine verbreitete Empfehlung in der Praxis nicht trägt und was weggelassen werden muss, damit ein Text benutzbar bleibt. Das Sprachmodell übernimmt die Fleißarbeit — Rohfassungen, Recherche, das Zusammentragen und Prüfen der Quellen, drei Varianten eines Absatzes, an dem ich mich sonst einen halben Tag festbeißen würde.
Vier Leitplanken, über die nicht verhandelt wird
Sie stehen fest, bevor die erste Zeile entsteht:
- Jede Zahl bekommt eine Quelle, die Sie anklicken können — und zwar die ursprüngliche, nicht den Artikel, der sie zitiert.
- Wo es um Rechtsstoff geht, steht unter dem Beitrag, wann er geprüft wurde. Und der Satz, dass ich kein Anwalt bin, steht im Text und nicht im Kleingedruckten.
- Kein Satz, den ich am Telefon nicht genauso sagen würde. Das ist die schärfste der vier Regeln; sie kostet die meisten Absätze.
- Kein Beitrag ohne etwas, das Sie ohne mich erledigen können. In fast jedem steckt deshalb eine kleine Probe, die Sie in fünf Minuten selbst durchführen.
Warum ein Modell das nicht allein könnte
Man könnte einwenden, dass ein Sprachmodell solche Texte auch ohne mich schreiben würde. Es würde etwas schreiben, das so aussieht. Was ihm fehlt, ist das Telefonat von gestern Nachmittag — der Kunde, der eine Frage zum vierten Mal in diesem Monat stellt, und zwar mit seinen Worten und nicht mit den Worten der Branche. Genau daraus entstehen diese Beiträge.
Am Ende geht jeder Satz durch meine Hand, und was hier steht, verantworte ich.
Was das in Ihrem Projekt bedeutet
Ich habe Respekt vor dem Beruf des Texters, und gute Texter bleiben gefragt — bei einer Marke, bei einer Kampagne, überall dort, wo die Formulierung selbst das Produkt ist.
Die Texte einer Unternehmenswebsite sind dagegen solides Handwerk: sagen, was man tut, für wen, mit welchem Beleg, in dieser Reihenfolge. Dafür ist ein KI-Sprachmodell ein gutes Werkzeug, sobald jemand die Leitplanken setzt und hinterher prüft.
Diese Leitplanken kann ich in Ihrem Projekt genauso setzen — wenn Sie keinen Texter beauftragen wollen oder das Budget dafür nicht hergibt. Was ich nicht tue, ist, Ihnen erzeugte Texte als geschriebene zu verkaufen.